Die Auszeichnung des
Freundeskreis Kirmes und Freizeitparks e.V.
Mit dem FKF-Award - erstmalig für 2003 verliehen - honoriert der FKF e.V. besondere Verdienste und Leistungen der Schausteller- und Freizeitparkbranche.
Der Preis in Form eines Glasquaders mit eingraviertem dreidimensionalen Riesenrad als stellvertretendes Symbol für Kirmes- und Parkattraktionen wird am Anfang jedes Jahres für das jeweilige Vorjahr vergeben.
Näheres zum Abstimmungsverfahren und zu den diesjährigen Preisträgern ist auf diesen Seiten zu erfahren. Für ganz Eilige gibt es die gesamten Infos auch als PDF-File.
Der Big Dipper aus dem Hause Mack Rides ist mit 23 Metern Höhe, 75 km/h Spitzengeschwindigkeit und 471 Metern Streckenlänge der erste seines Typs in Österreich. Das ausgefallene, innovative und kompakte Layout der Bahn kam bei den Mitgliedern besonders gut an. Insbesondere der hochwertige Zug vom Typ Stryker mitsamt On-Board-Sound und Beleuchtung sowie die Einbettung in den umliegenden Themenbereich „Sonnenbucht“ inklusive vieler Interaktionen der Bahn mit den Gebäuden und der thematischen Landschaft überzeugen vollends. Helios und der Themenbereich „Sonnenbucht“ sind die konsequente Weiterentwicklung des Fantasiana Erlebnisparks, deren Umsetzung noch unter Mitwirkung des 2023 leider verstorbenen Mitgründers Erich Wagner begann.
Seit der Ankündigung des Konzepts „The Rocking Boat“ von Mack Rides während der FKF-Convention 2020 wurde die Umsetzung der ersten Anlage dieses Typs mit großer Spannung erwartet und hat nun im Futuroscope in Frankreich Gestalt angenommen. Eingebettet in eine schöne Landschaft aus schroffen Felsen und exotischen Pflanzen tauchen die Fahrgäste in das Flair des Bermudadreiecks ein und erleben eine facettenreiche Fahrt. Neben der Kombination aus Achter- und Wasserbahn liegt hier das Augenmerk auf dem besonderen Fahrverhalten der Boote. Die neue Konstruktion erlaubt es den Fahrzeugen, sich dauerhaft schienengebunden fortzubewegen und in den Wasserabschnitten dennoch das Gefühl eines frei schwimmenden Bootes zu vermitteln, da sich die Fahrzeuge zu einem gewissen Grad den Wellenbewegungen anpassen und somit möglichst realistisch das Befahren von z. B. Stromschnellen simulieren können. LIM-Antriebe sorgen dabei für noch mehr Flexibilität im Fahrtablauf und ermöglichen Beschleunigungen sowie Rückwärtspassagen.
Die Kategorie „mobile Anlage“ konnte die Großattraktion „Phantom“ der niederländischen Schaustellerfamilie Willy Ordelman für sich entscheiden. Seit der Premiere der ersten XXL-Schaukel des niederländischen Herstellers KMG im Jahr 2006 weiß der Fahrgeschäftstyp bis heute zu begeistern und ist somit bereits zum zweiten Mal an einem FKF-Award beteiligt. Die Platz-Premiere feierte sie am 23. Mai 2025 auf der Steinert-Kirmes in Lüdenscheid. Die spannende und auffällige Steampunk-Thematisierung fällt sofort ins Auge und ist insgesamt ein weithin sichtbares Highlight auf allen Festplätzen.
Die Preisträger der vergangenen Jahre sind in der Historie zusammengefasst: Bisherige Preisträger
Um alle Vereinsschwerpunkte mit dem FKF-Award ausreichend würdigen zu können, wurden mit dem Jahrgang 2018 drei Kategorien eingeführt. Es wird jeweils ein Preis vergeben für eine transportable oder Kirmesattraktion, eine stationäre oder Freizeitparkattraktion und eine Achterbahn. Zusätzlich gibt es jedem Preisträger eine individuelle Begründung.
Die auszeichnungswürdigen Attraktionen werden jedes Jahr von den Vereinsmitgliedern vorgeschlagen. Anschließend wird per Internet abgestimmt. Damit das Ergebnis wirklich repräsentativ ist, wurde ein sehr präzises Verfahren entwickelt, das unter anderem die gesammelten Erfahrungen der Mitglieder berücksichtigt.
Die Auswertung erfolgt relational, d.h. es wird nach dem Verhältnis untereinander gefragt: Welche Nominierung kann sich am häufigsten gegen die anderen durchsetzen. So wird am Ende eine Reihenfolge ermittelt, die ein äußerst zuverlässiges Ergebnis der Abstimmung widerspiegelt. Die ersten drei Vorschläge werden die gleichrangigen Preisträger der Saison.
Im Laufe der nächsten Saison erfolgt dann die Preisverleihung an die Gewinner. Dabei wird der Verdienst noch einmal in besonderer Weise mit einem Grußwort des Vorstandes gewürdigt.